Geröstete Paprika, Kichererbsen und Spinat Curry

Geröstete Paprika, Kichererbsen und Spinat Curry

_DSF6458

Heute gibt es mal einen etwas schnellen und kurzen Beitrag. Zur Zeit habe ich wirklich alle Hände voll zu tun und habe es die letzten Tage nicht einmal geschafft mir selbst etwas zu kochen – Alptraum! Als ich dann gestern endlich wieder etwas Licht am Ende des Tunnels gesehen habe und etwas freie Zeit hatte wusste ich das die gut genutzt werden muss. „Comfort Food“, also Essen für die Seele musste her. Für mich ist das entweder ein gutes Kichererbsen Curry oder Pasta. Erst kürzlich bin ich auf dieses Rezept von einem meiner Lieblingsblogs Minimalist Baker gestoßen. Christian und ich haben uns das für ein spätes Abendessen letzte Woche zubereitet und obwohl es durchaus ein etwas zeitintensiveres Rezept ist lohnt es sich absolut: es ist so wahnsinnig gut. Die geröstete Paprika Soße ist einfach nur unglaublich cremig, sämig und aromatisch. Für mich war das der perfekte Pastateller!

Tatsächlich hatte ich gestern überlegt einfach nochmal die Pasta zu kochen, so gut waren sie. Aber dann ist mir die Idee gekommen: Warum nicht Curry und geröstete Paprika verbinden? Allein schon der Gedanke an diese Mahlzeit hat mir ein gutes Gefühl gegeben, da musste also etwas dran sein. Und es ist wirklich der Wahnsinn! Das Curry ist cremig, sättigend und einfach nur köstlich. Das geräucherte Paprikapulver bringt dabei den passenden Anteil Schärfe. Kichererbsen und Spinat sind sowieso zwei meiner liebsten Curry-Einlagen und funktionieren perfekt mit der gerösteten Paprika. Jede der Zutaten hat genügend Platz für sich zu wirken und schafft eine perfekte Verbindung zu den restlichen des Gerichts. Ich habe es mit duftendem Jasminreis serviert.

Roasted Red Pepper, Chickpea and Spinach Curry

Roasted Red Pepper, Chickpea and Spinach Curry

Für: 3-4 Portionen
Vorbereitung
40 mins
Kochzeit
30 mins
Gesamtzeit
70 mins

400 g rote Paprik (ca 3 Stück)
3 Esslöffel Olivenöl
1 rote Zwiebel, gewürfelt
3 Knoblauchzehen, fein gewürfelt
1 Prise Meersalz und Pfeffer
400 ml Kokosmilch
4 Esslöffel Hefeflocken
2,5 Esslöffel Maisstärke
1 Prise geräucherte Paprika
300 g Kichererbsen
250 g Blattspinat
200 g Cocktailtomaten

1. Rote Paprika bei 220°C Ober- und Unterhitze für ungefähr 30 Minuten backen bis die Haut verbrannt ist. Dann schälen, sowie Stiel und Kerne entfernen.

2. Während die Paprika im Ofen ist, eine Pfanne mit dem Olivenöl erhitzen und Zwiebel sowie Knoblauch goldbraun anbraten. Ausgiebig mit Salz und Pfeffer würzen und zur Seite stellen

3. In einem Mixer Paprika, Zwiebel und Knoblauch, Kokosmilch, Hefeflocken, Maisstärke und geräucherte Paprika vermengen. Bei Bedarf noch mit Salz und Pfeffer nachwürzen.

4. Soße in eine Auflaufform oder Gußeisenpfanne geben und Kichererben, Spinat und halbierte Tomaten zufügen. Bei 200°C Ober- und Unterhitze für weitere 30 Minuten backen. Mit Reis oder frischgebackenem Naan servieren.

_DSF6454

Teile das mit deinen Freunden:
Pin on PinterestShare on TumblrShare on FacebookTweet about this on TwitterShare on Google+Share on StumbleUponEmail this to someone

26 Kommentare zu “Geröstete Paprika, Kichererbsen und Spinat Curry

    1. Hallo,
      ich habe das Rezept schon länger gespeichert und heute endlich ausprobiert. Hefeflocken habe ich auch keine gefunden, aber es schmeckte trotzdem extrem lecker! Mich würde interessieren, ob es Erfahrungen dazu gibt, ob man das Curry einfrieren kann, da man ja schon eine etwas größere Menge erhält. Es wäre ja prima, darauf zurückgreifen zu können, wenn man mal keine Zeit oder Lust zum Kochen hat 😉

      Liebe Grüße!

    2. Hallo Christina, bitte entschuldige die sehr späte Antwort. Ich habe es bisher noch nicht eingefroren, sehe aber keinen Grund warum das nicht gehen sollte. Hefeflocken gibt es in jedem Bioladen und sind absolut toll auch für andere Rezepte – der Kauf lohnt sich also. Liebe Grüße, Sonja

    1. Liebe Susa, vielen Dank für das Lob! Freut mich dass es dir geschmeckt hat. Liebe Grüße, Sonja

  1. Mmmhhh genau nach meinem Geschmack! Minimalist Baker ist klasse, aber Du hast mich mit deinen Bildern bei Pinterest hierher gelockt. Toller Blog, danke für die Inspiration.

  2. Eines meiner Lieblingsrezepte mittlerweile! Ich mach gern noch Süßkartoffeln mit rein, passt super.
    Vielen Dank für das Rezept! :)
    Liebe Grüße

    1. Hallo Katharina, freut mich sehr zu hören! Und ich finde es immer toll, wenn nach den eigenen Vorlieben verändert wird. So gehört sich das! Liebe Grüße, Sonja

  3. Hallo,

    sieht super lecker aus aber ich gehe stark davon aus, dass trockene Kichererbsen in einer halben Stunde Backzeit nicht weich werden…. weiß ja nicht wie das die anderen Testesser empfinden aber ich habe mich schon beim Lesen etwas gewundert….. und wenn ihr die KIchererbsen nicht richtig kocht sind diese giftig und euer Bauch wird nicht vor lauter Übersättigung wehtun sondern vom phasin….

    1. Schade das nichts dabei stand ich kannte mich nicht aus und habe getrocknete rein gemacht. Ganzen Auflauf weg geschmissen. Schreib es bitte dazu, sowas weiß nicht jeder

  4. Sieht super lecker aus, wird morgen mal ausprobiert!
    Du hast sicher frischen Spinat genommen, oder?
    Sind die Hefeflocken wichtig bzw. kann man diese durch irgendwas ersetzen?

    1. Hallo liebe Andrea, bitte entschuldige, ich hab deinen Kommentar erst jetzt entdeckt. Du kannst die Hefeflocken einfach weglassen und dafür einfach etwas stärker würzen. Liebe Grüße!

  5. Hej, das war ja wohl super lecker!
    Ich habe es im Topf zubereitet, und nicht im Backofen. Zusätzlich mit Gemüsebrühe und etwas Chili gewürzt. Als zusätzliche Einlage, gebratene Süßkartoffelwürfel und Pilze.
    Total genial! Danke für das Rezept.. 😉

    1. Hallo Silke, das freut mich zu hören! Und Daumen hoch dafür, dass du es ganz nach deinem eigenen Geschmack abwandeln konntest! Klingt lecker! Liebe Grüße, Sonja

  6. Hallihallo :-)
    Wofür ist denn die Maisstärke in Deinem Gericht – zum andicken / für die Cremigkeit? Kann man die ggf mit etwas anderem ersetzen, zB mit Sojamehl, Kichererbsenmehl?
    Dankeschön & liebe Grüße, Yvonne

  7. hab mir voll die mühe gegeben als Curry Neuling und wundere mich nach 1 h kochen warum diese Kichererbsen sich nicht verändern.
    Die info dass es sich dabei um gekochte gehandelt hat wäre nicht unwesentlich gewesen.. schade um die guten zutaten.

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Captcha *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>