The Perfect Marinara Sauce

Besondere Basics: Die Perfekte Marinara Sauce

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Tja, jetzt ist der Blog gerade mal eineinhalb Monate online, und schon habe ich ihn für die letzten zwei Wochen stark vernachlässigt. Aber der Urlaub war wirklich dringend nötig, um auch mal von der vielen Arbeit die letzte Zeit abzuschalten. Es hat uns nach Korsika verschlagen, um noch etwas Sommer und Sonne aufzusaugen und die wunderbare Meeresluft einzuatmen. Wir haben uns ein Mobile Home direkt am Strand gemietet und waren mehr als zufrieden, es war wirklich wunderschön! Darin war auch eine kleine Küche enthalten, so konnten wir uns die Woche über sehr gut selbst versorgen. Ich weiß nämlich bis heute nicht was ich in Frankreich Veganes bestellen kann. Wenn ihr irgendwelche Tipps habt, freue ich mich sehr über eine Nachricht!

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Tatsächlich hatte ich gehofft von dort aus zumindest einmal zu bloggen, nachdem ich aber die ganze Zeit über nur sehr einfache und wenig interessante Gerichte gekocht habe – wie zum Beispiel Burritos, Curry, oder Nudeln mit Tomatensauce – gab es dafür keine Gelegenheit. Christian und ich haben uns im Zuge dessen über Letzteres unterhalten und waren uns beide einig, wie wenig wir Tomatensauce früher gemocht haben. Aus meiner Kindheit assoziiere ich diese mit einer dünnen, geschmacklosen Flüssigkeit, die weder an der Pasta noch den Geschmacksknospen hängen bleibt. Erst vor ein paar Jahren (dank einem Ex-Freund) habe ich das tatsächliche Potential einer selbstgemachten Marinara Sauce erkannt. Wenn ihr Fan von Saucen mit einem kräftigen Aroma seid, wird euch dieses Rezept auch zum Fan von Tomatensauce machen!

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Der Schlüssel liegt darin, sie für mindestens eine Stunde köcheln zu lassen. Auf dem linken Bild seht ihr die Sauce zu Beginn, auf dem rechten Bild nach einer Stunde kochen. Sie muss deutlich reduzieren, bis sie dickflüssig und cremig ist. Außerdem schadet eine nicht zu kleine Menge Zwiebeln, aber vor allem Knoblauch überhaupt nicht! Röstet sie in einem großzügigen Schuss Olivenöl von hoher Qualität, bis sie anfangen dunkel zu werden, für ein tolles Röstaroma. Ich bevorzuge eine Mischung aus Dosentomaten und frischen Tomaten und entscheide mich spontan entweder für Oregano oder Basilikum. Kräftiges Würzen mit entweder nur Salz und Pfeffer, bzw. Chilli oder Geräucherter Paprika für etwas Schärfe, runden die Marinara Sauce ab.

Sie macht sich perfekt für Pasta (ich habe mich für Dinkelspaghetti entschieden), Zucchininudeln, Lasagne oder als Basis für Pizza. Außerdem eignet sie sich super zum einfrieren. Ich empfehle euch gleich mindestens die doppelte Menge zu kochen und den Rest in kleinen Portionen einzufrieren. So habt ihr immer eine Vorrat falls euch die Lust auf Cucina Italiana packt. Übrigens mit etwas Walnuss Parmesan bestreut ist sie ein Traum!

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Marinara Sauce

Für: 4 Portionen
Vorbereitung
10 min
Kochzeit
60 min
Gesamtzeit
70 min

650 g Tomaten, aus der Dose und passiert
150 g Tomaten, frisch
1 große Zwiebel
3 Knoblauchzehen
3 Esslöffel Olivenöl, hohe Qualität

4 Esslöffel Wasser
8 Basilikumblätter (oder 1 Esslöffel Oregano stattdessen)
1,5 Teelöffel Meersalz
1 Teelöffel Zucker
1 Prise Pfeffer

1. Zwiebel und Knoblauch fein würfeln. Tomaten würfeln und alles zur Seite stellen.

2. Olivenöl in einem großen Topf erhitzen und Zwiebeln darin anbraten. Knoblauch nach wenigen Minuten zugeben und weiterbraten bis die Ränder dunkel werden.

3. Erst die passierten und frischen Tomaten zugeben, dann den Rest der Zutaten. Hitze runterdrehen und Sauce für ca 1 Stunde köcheln lassen. Währenddessen immer wieder umrühren.

4. Nach Geschmack nachwürzen. Et voilà! Einfach und lecker!


Hinweis: wie bereits erwähnt stammt dieses Rezept in der Grundform von einem Ex-Freund, dessen Name nicht genannt wird. Die Ausarbeitung stammt von mir. 

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